Biografija

Deutsche

ÜBER DEN AUTOR

ZDRAVKO LUBURIĆ wurde 1942 in Pakrac, Kroatien, geboren. Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller, im Verband der „Grenier Jane Tony“, Bruxelles sowie im Verband kroatischer Schriftsteller, im Verband des freien deutschen Autorenverbandes, Schutzverband deutscher Schriftsteller.

BISHERIGE VERÖFFENTLICHUNGEN:

„Zerronnene Spuren des Lorbeerkranzes“, („ Rasplinuti tragovi lovorova vijenca“), Gedichte in kroatisch, KZ „Struga“, Struga, 1991, Mazedonien; „Riječi koje samo vjetar prisluškuje“, („Worte denen nur der Wind lauscht“), Gedichte in kroatisch, KDL „Berislavić“, Slavonski Brod, 1992, Kroatien; „Lepain de l’enfance, Gedichte in französisch, Verviers, 1997, Belgien; „Kalt und zart zugleich“, Triga Verlag, Gelnhausen,1997, Deutschland;„Requiem“,Gedichte in kroatisch, „Area“, Zagreb, 1998, Kroatien; (vertont vom deutschen Komponisten Miro Dobrowolny);„Liline“, Triga Verlag, Gelnhausen,2000, Deutschland; „Liline“, Gedichte in kroatisch, „Stajergraf“, Zagreb, 2002, Kroatien;„Unzerstörbare Lettern“ („Mots Indestructibles“), Gedichte in deutsch und französisch,„Weh’ den Besiegten“, „Glanz ohne Spur“, „Liline“,„Requiem“, „Erniedrigt und beleidigt“, „Unsichtbarer Ruf“, „Ferne Gespräche“, „Das leere Haus“, „Im Name des Staates“, „Mady“, Kalke-Verlag,Stuttgart, 2003, Deutschland;„Molitva tmine“,(„Das Gebet der Finsternis“), Gedichte in kroatischen,UG Orion, Rijeka, 2005,Kroatien;„Teško pobijeđenima“, („Weh’ dem Besiegten“); „Ponižen i uvrijeđen“, („Erniedrigt und beleidigt“)Gedichte in kroatischen,UG Sapho, Rijeka, 2005, Kroatien;„Sveta mjesta od zemlje i kamena“, („Heilige Plätze der Erde und Stein“), „Ivankovo I“, „Ivankovo II“, Gedichte in kroatischen, UG Essegg, Osijek, 2008, Kroatien;„Slavonska simfonija I“, („Slawonische Symphonie I“), Slavonska simfonija II“, („Slawonische Symphonie II“), Gedichte in kroatischen K. C. Kalliopa, Našice, 2008, Kroatien; „Ponižen i uvrijeđen“ („Erniedrigt und beleidigt“),Gedichte in kroatischen,Judita, Okučani, 2008, Kroatien; „Lennep – Eine Einöde“, „Lennep – Die Zeit, die spricht“,„Ruch verbrannten Lichts I, II“, „Rasplinuti tragovi lovorovog vijenca“, („Zerronenne Spuren des Lorbeerkrances“), „Nečujna zvona“(„Stille Glocken“), „Riječi koje samo vjetar prisluškuje“ („Worte denen nur der Wind lauscht“), „Miris pogorjela svjetla – Sudbine u habitima“ („Ruch verbrannten Lichts – Das Schicksal im Habit“), „Miris pogorjela svjetla – Strašni prizori mraka“ („Ruch verbrannten Lichts – Die schrecklichen Szenen der Finsternis“), Gedichte in kroatischen; „Ruch verbrannten Lichts I“, „Ruch verbrannten Lichts II“), UG Essegg, Osijek, 2009, Kroatien; „Slawonische Symphonie“, „Kuća daleka i sama“ („Haus fern und allein“), Gedichte in kroatischen, UG Essegg, Osijek, 2010, Kroatien; „Lennep“, „Weh“ den Besiegten, Shaker Media Verlag, Aache, .2012, Deutschland; „Iz glasa i daha I, II“, („Aus Laut und Hauch I, II“), Gedichte in kroatischen, UG Bagrem, Gradište, 2013, Kroatien; „Geheimes Gelächter“, UG Hrast, Gunja, 2014,Kroatien; „Gluho prisluškivanje“ („Nook Abhören“), Gedichte in kroatischen, UG ESSEGG, Županja, 2014, Kroatien; „Der Gott schaut und schweigt“, „Bog šuti i gleda“, („Der Gott schaut und schweigt“), Gedichte in kroatischen, UG Hrast, Županja, 2015.

EHRUNGEN:
2002 Reisestipendium des Auswärtigen Amtes nach Mazedonien;
2003 Reisestipendium des Auswärtigen Amtes nach Bosnien und Herzegowina.
2005 Reisestipendium des Auswärtigen Amtes nach Kroatien.

AUSZEICHNUNGEN:
2004 „Antun Branko Šimić“, Literaturpreis für sein Buch „Molitva tmine“, („Das Gebet der Finsternis“);
2007 „Kočićs pero“, Literaturpreis für das Buch „Ponižen i uvrijeđen“, ( „Erniedrigt und beleidigt“);
2003 Buch „Requiem“ vertont im „Requiem Konzert“ von Miro Dobrovolny;
1984 vertont in „Poeme Simphonique“ von albanischen Komponisten Pellumb Vorpsi;
2011 Mitglied der Internationalen Mediterranen Akademie Mazedonien;
2011 Mitglied der kroatischen Akademie der Wissenschaften und Kunst.

LITERATUR ÜBER DEN AUTOR:

Dubravko Horvatić
Aber es gibt in ihnen auch kräftige sprachlice Imaginationen mit hervorragenden Versen, wenn auch Gängiges. Doch ist hier zweifellos trotz aller entwaigen Einwände von einem echten Dichter zu sprechen.

Gojko Sušac:
„Die lyrische Expression Zdravko Luburić beinhaltet alle tragischen Elemente des Seins.“

PRESSESTIMMEN:

„ ... Gedichte, die man nicht erklären könnte, sondern fühlen müsse. Absicht des Autors ist
die Darstellung des Egoismus und der Einsamkeit der Menschen in der heutigen Zeit.“

Zdravko Luburić vereint in seinen Bildern Gegensätzliches, sich eingentlich Abstossendes: Schreie sind zugleich kalt und brennend, Schreie kommen nicht aus Mündern, sondern aus den Augen, - der Remscheider Lyriker schaft neue Inhalte sprachlichen Kontraste und Unvereinbarkeiten.
Gisela Schmoeckel, in Bergische Morgenpost, 1993

...den für Zdravko Luburić verbinden sich nur in Worten und Wendungen Bilder aus zwei Welten, die zu ungewohnten und neuen lyrischenAussage führt.
Gisela Schmoeckel, Bergische Morgenpost, 1993.

Zdravko Luburić widmer seiner Wahlheimat Lennep epische Versgesänge. Wenn man nach Lennep kommt, kommt man nicht in eine Stadt sondern zu einer Schönheit. Man fühlt sich von den Jahrkunderten eingekreist. Zärtlichkeit liegt in der Stimme von Zdravko Luburić. Es klingt, als spräche er von einer bewunderten Geliebten. Luburić bedichtet sie, besingt sie in Versepen von antikem Ausmass, mit grossem Atem und musikalischem Klang. Er holt weit über fünf Jahrhunderte in die Historie aus, fasst Themen wie den 30jährigen Krieg oder den Lenneper Stadtbrand in Verse imaginiert mittelalteriches Leben. Er verneigt sich dichterisch vor grossen Persönlichkeiten: vor Albert Schmidt, dem „Wasserfoescher“ und Adolf Clarenbach, dem bekennenden Christen. Und er besingt die Mauern, die Gassen, die Glocken und die bergischen Wäldern, die sich um die Stadt schmiegen, in schwärmerischem Ton und zuweilen geradezu expressionistischen Sprachbildern.

Anne-Kathrin Reif, Remscheider General – Anzeiger, 2011.

In seinen Fersepen holt er weit aus, von 1228 bis zum Ersten Weltkrieg geht Luburić in die Historie der Stadt Lennep zurück. Er besingt die alten Strassen. Gassen, Denkmähler und Grössen wie Adolf Clarenbach in schwärmerischem Ton und mit ausdrucksstarken Bildern. Es sind die Zeilen eines genauen Beobachters, eines guten Zuhörers und eines Mannes, den philosophische Fragen beschäftigen. Wasmacht den Menschen aus? Wie viel Individuum steckt in einem?

Andriana Sakareli, Remscheider General – Anzeiger, 2013.